Foto: wdv/J.Lauer
Einwilligungserklärung für die Nutzung der Social Media Plugins

Einwilligungserklärung

Sie möchten ein Erweiterungsmodul (Social Plugin) nutzen, das von einem sozialen Netzwerk (SN) als Service angeboten wird. Durch die Nutzung des Social Plugin werden Daten an den Server des SN übertragen, zum Beispiel die IP-Adresse, die URL der besuchten Seiten und weitere Daten.

Die Übertragung findet auch dann statt, wenn Sie nicht bei dem SN registriert sind. Auch später noch könnten die gesammelten Daten unter Umständen miteinander verknüpft werden, etwa wenn Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt bei dem SN registrieren lassen.

Eine Datenübertragung ist auch dann möglich, wenn das entsprechende Social Plugin nicht gedrückt wird.

Die AOK hat keinen Einfluss darauf, welche Daten übermittelt werden und wie die Betreiber des SN mit den Daten umgehen. Weitere Informationen zur Datennutzung entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen des jeweiligen Plugin-Anbieters.

Zusätzliche Informationen finden Sie auch in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre Einwilligung zur Nutzung des Social Plugins ist freiwillig. Sie können dies jederzeit widerrufen. Klicken Sie auf den Button "Social Plugins dauerhaft aktivieren /deaktivieren" und dort auf den Link "Einwilligungserklärung anzeigen". Nun brauchen Sie nur noch auf den Button "Nein, ich erkläre mich nicht damit einverstanden" zu klicken und Sie haben Ihre Einwilligungserklärung widerrufen.

Zudem können Sie an dieser Stelle den Inhalt Ihrer Einwilligung jederzeit abrufen. Die Internetseiten der AOK können Sie selbstverständlich weiterhin nutzen, ohne dass Sie diese Einwilligung abgeben oder ein Social Plugin aktivieren. Durch die Nichtaktivierung entstehen Ihnen bei dem Besuch unserer Internetseiten keinerlei Nachteile oder Nutzungseinschränkungen.

Die Information zur Datennutzung bei der Aktivierung von Social Plugins habe ich zur Kenntnisgenommen und erkläre mich damit einverstanden.

Nein, ich erkläre mich nicht einverstanden Ja, ich erkläre mich einverstanden

Ernährungtrends auf dem Prüfstand

Was in Punkto Ernährung gerade angesagt ist, folgt immer neuen Trends. Ob Paleo-Ernährung – wie in der Steinzeit oder Clean Eating – ohne verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte. Flexitarier bleiben da lieber flexibel. Sie haben ein gutes Gewissen, weil sie Fleisch nur ausgewählt und in Maßen essen. 


Die Nahrungsaufnahme folgt immer mehr individuellen Wertvorstellungen und Regeln. Dabei werden Glaubenssätze beworben und übers Hörensagen verbreitet. Halten sie auch ihre Versprechen von Gesundheit, Schönheit oder beim Erreichen des Wohlfühlgewichts? Wir überprüfen sieben Ernährungstrends:

Ist Superfood super?

Superfood mit Superkräften? Gemeint sind Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an besonderen Inhaltsstoffen wie Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme oder Mineralstoffe. Dazu zählen Rote Beete, Spinat und Leinsamen oder Chia-Samen, Amaranth, Acai und Goji-Beere.

Die sollen die Gesundheit fördern, vor Krankheit schützen und bestenfalls eine sonst einseitige Ernährung ausgleichen. Je mehr umso besser, denn viel hilft viel.

Hier gilt: Nicht auf die einzelnen Stoffe eines Lebensmittels, sondern auf die Mischung insgesamt kommt es an. Wer sich aus einem normalen Querbeetangebot bedient und dieses ab und an mit vermeintlichem Superfood ergänzt, ist allemal gut aufgestellt.

Vorsicht ist beispielsweise bei Chia-Samen und Amaranth geboten. Da können zu hohe Mengen sogar negative Auswirkungen haben. Die exotischen Lebensmittel müssen außerdem lange Transportwege zurücklegen. Dabei gibt es oft einheimische Alternativen. In Sachen Inhaltsstoffen kann zum Beispiel der Leinsamen locker mit den Chia-Samen mithalten.

Vegetarisch: Besser ohne Fleisch?

Auf Fleisch und Fisch verzichten, den Verzehr einschränken oder auch andere tierische Produkte, wie Milch oder Ei meiden. Vegetarier gibt es in verschiedenen Formen und Abstufungen und sie haben ihre Gründe, die für eine Abstinenz sprechen.

Wer dafür mehr Obst- und Gemüse isst, der nimmt mehr Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe zu sich. Und das wirkt sich vorteilhaft auf den Körper aus.

Vegetarier müssen jedoch besonders vielseitig und nährstoffreich essen und auf die ausreichende Zufuhr von Eisen, Vitamin B12 und Jod achten. Das gilt vor allem für Schwangere, Stillende und Kinder. Also: Gut informieren oder im Zweifelsfall den Arzt oder Ernährungsberater konsultieren.

Eisen ist besonders in Fleisch enthalten, aber auch Pflanzen wie Vollkorn, Spinat, Brokkoli, Bohnen oder Nüssen enthalten viel Eisen. In Kombination mit Vitamin-C-reicher Kost kann es besser vom Körper aufgenommen werden. Milch, Milchprodukte und Eier liefern Vitamin B12. Fisch, jodiertes Salz und Seealgen liefern Jod.

Vegan: Tierische Produkte? Nein danke!

Veganer zählen sich zu der pflanzenessenden Spezies und sind überzeugt, dass der Mensch kein Fleisch zum Überleben braucht. Aus Liebe zu den Tieren streichen sie jegliche tierische Produkte vom Speiseplan.

Was für die vegetarische Ernährung gilt, gilt für die vegane allemal. Zu einer gesunden Ernährung ohne Mangelerscheinungen gehört umfangreiches Wissen und eine vielseitige und nährstoffreiche Ernährungsweise.

Kritische Nährstoffe wie Vitamin B12 müssen über Nahrungsergänzungsmittel oder angereicherte Lebensmittel zugeführt werden.

Besonders wichtig ist das für Schwangere, Stillende, Säuglinge und Kinder. Sie haben einen erhöhten Nährstoffbedarf und sollten sich deshalb nicht vegan ernähren. Wer sich trotzdem in diesen Lebensphasen vegan ernähren möchte, sollte regelmäßig durch den Arzt kontrollieren lassen, ob alle Nährstoffe ausreichend im Körper vorhanden sind und kritische Nährstoffe über Nahrungsergänzungsmittel zuführen.

Schlank mit LowCarb?

Wer hat es noch nicht gehört? Kohlenhydrate machen angeblich dick und die Reduzierung soll beim Abnehmen helfen. Erwiesen ist das nicht. Im Gegenteil: Die Kalorienbilanz erhöht sich, wenn man dafür mehr Fett und/oder Eiweiß zu sich nimmt.

Es kommt vor allem auf die Beschaffenheit der Kohlenhydrate an: Mehr Gemüse, Kartoffeln und Ballaststoffe aus Brot, Nudeln, Reis und Getreideflocken, möglichst aus Vollkorn. Dafür weniger Süßigkeiten, Softdrinks und Weißmehlprodukte.
Eine große Portion Pellkartoffeln beispielsweise hat nicht viele Kalorien, wichtige Vitamine und Mineralstoffe und hält lange satt.

Macht Fett fett?

Das kommt auf die Menge an: Etwa 60 bis 80 Gramm pro Tag sind genug. Fett liefert von allen Nährstoffen die meiste Energie, macht aber am schlechtesten satt und hat doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate oder Eiweiß. Überschüssige Kalorien werden als Fettgewebe deponiert und nicht verbrannt.

Aber: Fett ist für unsere Ernährung äußerst wertvoll. Wichtig für unseren Organismus sind vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind reichlich in pflanzlichen Ölen und hochwertigen Pflanzenmargarinen enthalten.

Daher lautet die Empfehlung: Wer wenig Energie verbraucht, sollte auf eine fettarme Ernährung achten.

Ist Bio gesünder?

Biolebensmittel schmecken besser und sind gesünder als konventionelle Lebensmittel, so die These. Das kann das Ergebnis der Studie von Stiftung Warentest (06/2010) nicht bestätigen.

Zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe, die mit bioaktiven Substanzen der Gesundheit förderlich sind, befanden sich reichlich in allen naturnah hergestellten Produkten, egal ob ökologisch oder konventionell. Dazu zählen Obst und Gemüse, Sojabohnen und Hülsenfrüchte. Und wem was gut schmeckt, ist individuell verschieden und entscheidet jeder selbst.

Allerdings liegen Bio- Produkte in Punkto Schadstoffe vorn. Zwar sind auch sie nicht gänzlich frei davon, weisen dafür aber so gut wie keine chemisch-synthetischen Pestizide auf.

Das Bio-Siegel steht außerdem für eine nachhaltige Produktion sowie eine sozial und ethisch verantwortungsvolle Produktionskette.

Detox: Mit Fasten entgiften?

Wenn mein Körper durch falsche Ernährung übersäuert ist, dann hilft nur eins: Entgiften! Einzelne Lebensmittel vom Ernährungsplan streichen, Fasten mit Säften oder der komplette Nahrungsverzicht. Saunagänge und spezielle Tees tun ihr Übriges.

Ob das hilft, erfahren wir nur von den Anwendern selbst. Einen wissenschaftlichen Beweis gibt es dafür nicht. Über die Haut werden jedenfalls keine oder nur sehr wenige Giftstoffe ausgeschieden. Und Schlacken existieren im Körper nicht. Ein Großteil an belastenden Stoffen, die der Mensch aufnimmt, wird über Niere, Leber und Lunge neutralisiert und wieder ausgeschieden.

Auch zum Abnehmen eignet sich diese Methode wegen des Jojo-Effekts nicht. Es ist durchaus sinnvoll auf Süßigkeiten, Alkohol, Nikotin und Kaffee zu verzichten und kurze Detox-Auszeiten schaden nicht. Nur wenn diese länger als zwei Wochen dauern, ist eine Nährstoffunterversorgung möglich.

Wie sieht generell eine gesunde Ernährung aus?

Wichtig ist, dass mir das schmeckt, was ich esse. Man sollte sich möglichst nichts verbieten und mit Genuss essen.

Eine ausgewogene Ernährung ist vielfältig, vollwertig und pflanzenbetont. Ein gutes Verhältnis wird mit etwa 50 - 60 Prozent Kohlenhydraten, 30 Prozent Fett und 10 Prozent Eiweiß erreicht. Dazu gehören viel Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukte sowie Fisch und Fleisch in Maßen. Mit einer überwiegend pflanzlichen Ernährung mit einem hohen Vollkornproduktanteil ist es am einfachsten möglich alle benötigten Nährstoffe aufzunehmen.

Wichtig ist auch, dass nicht zu wenig gegessen wird. Bekommt der Körper zu wenige Kalorien, stellt sich der Stoffwechsel um und eine Gewichtsreduktion bleibt aus. Nur wer mehr Kalorien verbraucht als er zu sich nimmt, verliert Gewicht.

Regionale Angebote
AOK PLUS Baden-Wuerttemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hessen Nordost Nordost NORDWEST NORDWEST Rheinland-Hamburg Rheinland-Hamburg Rheinlandpfalz-Saarland Sachsen-Anhalt